Kieler Nachrichten, 20.09.2008 |
| Posted by Administrator (admin) on Jan 17 2009 at 03:48 |
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 Grandiose Begrüßung der Medaillenjäger von Peking Kirsten Bruhn und Andrea Zimmerer wurden in ihrer Heimat in die Arme geschlossen. Neumünster/Schellhorn – Welch ein triumphaler Empfang! Die Paralympics- Medaillengewinnerinnen Kirsten Bruhn und Andrea Zimmerer sind nach ihren Erfolgen von Peking in die Heimat zurückgekehrt und wurden dort von Familien, Freunden und Fans herzlichst in die Arme geschlossen. Als Kirsten Bruhn gestern das Tor im Terminal 2 des Hamburger Flughafengebäude öffnete, brandete riesiger Jubel auf. Knapp 50 Freunde und Bekannte waren zur Begrüßung gekommen. Bruhn machte große Augen, setzte ihr schönstes Lächeln auf. Neumünster Stadtpräsident Friedrich-Wilhelm Strohdiek gratulierte als Erster. „Wo ist eigentlich meine Familie?“ In der Schar der Gratulanten musste die 37-jährige Schwimmerin erst einmal nach ihren Eltern Manfred und Heike sowie den Geschwistern Ausschau halten. Die hatten sich im Hintergrund gehalten, nachdem sie zuvor selbst vielen Interviewanfragen nachgekommen waren. Immer wieder wurde die Athletin des PSV Neumünster, die eine Gold-, eine Silber- und zwei Bronzemedaillen aus dem „Wasserwürfel“ in Peking gefischt hatte, in die Arme genommen. Morgen gibt Bruhn eine Dankeschön- Party im Bistro im Bad am Stadtwald. „Jetzt brauche ich aber erst einmal ein bisschen Ruhe“, sagte die Athletin. Freude pur gab es auch in Schellhorn. Dort waren Familie, Freunde und Nachbarn zur Begrüßung der zweifachen Paralympics-Medaillengewinnerin im Tischtennis gekommen: „Das ist das I-Tüpfelchen auf drei unvergessliche Wochen“, strahlte Andrea Zimmerer. Noch bei der Zwischenlandung in München hatte sie geglaubt, dass ihre Rückkehr in aller Ruhe verlaufen würde. Weit gefehlt. Was die 43-Jährige aber noch mehr faszinierte, war die Sachkunde mit der viele ihre Auftritte in Peking verfolgt hatten. Verbandsliga-Spielerin und Trainingspartnerin Maren Kohlmorgen hatte die Spiele aufgezeichnet und sich stets vor dem Frühstück informiert. Und eine kleine Fangemeinde war sogar in Peking dabei: Ehemann Frank sowie die Eltern, Brigitte und Klaus Gutknecht, haben dort versucht sich gegen die chinesischen Fans ein bisschen Gehör zu verschaffen. „Trotz der beeindruckende Kulisse bin ich nie nervös gewesen“, berichtete Andrea Zimmerer. „Ich habe jedes Spiel genossen, Bronze im Einzel und Silber im Team-Wettbewerb gewonnen, es war das Optimum.“ rha/ör